Es ist ein sonniger Wintertag im Februar, als unsere Pushbikers Liam Bertazzo und Filippo Fortin auf dem Abus Werksgelände in Camisano Vicentino ankommen. „Der Besuch war eine schöne Überraschung, denn ein langjähriger Freund, der seit einiger Zeit für Abus arbeitet, hatte Fotos von mir mit Abus-Helmen im Internet gesehen und mich daraufhin kontaktiert“, erklärt Liam. Für unsere beiden italienischen Fahrer war es neu, dass Abus Fahrradhelme seit 2021 ganz in der Nähe ihrer Heimat produziert werden. Und so nutzen sie gerne die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, wie denn das Produkt, dass ihnen jeden Tag auf dem Rad Sicherheit gibt, überhaupt entsteht.
Ein Blick hinter die Kulissen
Ganz nah konnten Liam und Pippo verfolgen, wie die Helme in hohen Auflagen hergestellt werden – aber auch, wie individuelle Helme entstehen. Am Anfang stehen immer kleine, schwarze Kügelchen: Karbon für Radhelme. Aus ihnen entstehen die Grundformen durch Hitze, die dann Stück für Stück weiter verarbeitet werden zum vollständigen Produkt, das wir kennen. „Spannend ist dabei, dass das Karbon in Farbe getränkt wird, so dass der Helm, wenn er zerkratzt wird, die Farbe nicht verliert“, erzählt uns Liam. Dass Farbe einen großen Stellenwert hat, zeigten nicht zuletzt die vielen Farbtöpfe im Werk. „Besonders interessant wurde es, als uns die Mitarbeiter unseren Helm zeigten und beschrieben, wie die Farbe auf dem Helm verteilt werden soll. Mit großer Sorgfalt für Farbverlauf und Schattierungen, und wirklich mit viel Liebe zum Detail.“