Ranxo Gravel
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NEXT STEP UP
Der nächste Schritt ist gemacht: Beim Ranxo Gravel in Spanien gelingt uns mit dem Team die bislang beste Platzierung in der Gravel Earth Series. Jaro Bräunig fuhr auf Rang zehn und erreichte damit die erste Top-10-Platzierung in der renommiertesten europäischen Gravel-Rennserie.
Für das Team war es erst der dritte Start in der Gravel Earth Series überhaupt. Die Serie gilt neben den klassischen UCI-Rennen als eine der wichtigsten Plattformen des europäischen Gravel-Sports und zieht regelmäßig internationale Spitzenfahrer an. In Spanien stand unter anderem Unbound- und TRAKA-Sieger Mads Würtz Schmidt am Start, der das Rennen am Ende für sich entscheiden konnte.
ERWEITERTE SPITZE
Der Blick auf das Ergebnis zeigt aber auch die Entwicklung innerhalb des Teams. Während Bräunig mit Rang zehn den Sprung in die erweiterte Spitze schaffte, komplettierte Kilian Koller mit Platz 20 das starke Mannschaftsergebnis. Zu sehen, wie beide Fahrer ihr Potenzial Schritt für Schritt entfalten, macht uns stolz.
Die Strecke führte durch die abwechslungsreiche Hügellandschaft rund um die kleine Gemeinde Ponts in Katalonien und verband schnelle Schotterpisten mit den charakteristischen Weiten der Region Noguera. Anders als bei Gravel-Events in Hochgebirgen setzt das Rennen weniger auf lange Anstiege als auf ein ständiges Auf und Ab, das den Fahrern über die gesamte Distanz einiges abverlangte – vor allem die Fähigkeit, über viele Stunden konzentriert und effizient zu fahren. Breite Schotterstraßen, kurze steile Rampen, windanfällige offene Passagen und vor allem trockene mediterrane Landschaften prägten den Charakter der Strecke auch für die Pushbikers.
LEARNINGS ZUM STÜRZEN
„Stürze passieren. Das passiert jedem mal. Wenn man allerdings dadurch eine Gruppe verpasst, ist es schwer möglich, das wieder aufzuholen“, sagt Kilian. Die Spitze des ersten Bergs erreichten beide Pushbikers gemeinsam. Sie kommen in eine enge Rechtskurve, am Hang war die Sicht schlecht, und vor ihnen liegt bereits ein Fahrer am Boden. Kilian rutscht weg, und auch Jaro kommt neben ihm zu Fall. Während Jaro wieder in die Gruppe reinfahren konnte, verlor Kilian fast eine Minute, während er seine Schaltung neu einstellte, und konnte das Loch nicht mehr zufahren.
WHEN THE DUST SETTLES, WE`LL KNOW WHAT REALLY HAPPENED
„Es war mit Abstand das staubigste Rennen, das wir bisher gefahren sind. Man sah oft eigentlich nur die Oberkörper der anderen Fahrer vor sich. Der Verlauf des Weges, die Beschaffenheit der Oberfläche – keine Chance! So etwas bin ich tatsächlich noch nie gefahren.“ (Jaro)
RANXO GRAVEL. 07.06.2026.
160 KM - 1.930 HÖHENMETER
JARO BRÄUNIG / 4:44:49
KILIAN KOLLER / 4:49:48
THANKS FOR FOLLOWING OUR JOURNEY
DAS ZIEL: GRAVEL EM 2026
Schon am 20. Juni wartet mit der Grand Tour 3 Cime Lavaredo in den Dolomiten die nächste Herausforderung. Auf 133 Kilometern und mehr als 3.000 Höhenmetern bietet sich für beide Fahrer die nächste Chance, wichtige Punkte für die Qualifikation zur Gravel-Europameisterschaft in Belgien zu sammeln.
Photo & Creative Direction
— Paul Bohnert
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