Zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften begab sich das niederländische Nationalteam nach Livigno zum Höhentraining. Fünf Fahrer und eine Fahrerin, die bei den Weltmeisterschaften starten werden, plus weitere Athleten, die bei einigen Trainingseinheiten dabei sind, um die Gruppe größer zu machen und die Qualität des Trainings hoch zu halten. „So waren wir zwischen sechs bis zwölf Fahrer beim Trainieren.
„Es geht dabei um viel mehr, als nur um Erscheinen bei Trainingseinheiten. Die Athleten waren körperlich und geistig müde von den letzten Monaten und Einsätzen. Wir wollten uns erst einmal ein wenig erholen, uns wirklich gut anpassen an die Höhe und uns grad in der ersten Woche Zeit nehmen“, erklärt Nick Stöpler den Ansatz des „altitude camps“. „Ich möchte, dass alle glücklich sind. Ich bin zufrieden, wenn es beim Abendessen Witze gibt und alle lachen. Das ist ein wichtiger Baustein, um gut zusammenzukommen.“
Bei den Trainingseinheiten war neben dem Coach auch ein Wissenschaftlerin dabei, die Fahrer wurden gut überwacht. Es gab aber ebenso Einheiten zu mentaler Gesundheit, MTB an den freien Tagen, Stretching und Sauna an den Ruhetagen. Und ganz wichtig aus Sicht des Nationaltrainers: „Consistency! Also auch die ganze Zeit an einem Ort bleiben.“
„Es waren tolle drei Wochen in Livigno. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, das Hotel hatte ein gutes Bett und sehr gutes Essen und eine atemberaubende Landschaft . Es waren also drei Wochen voll von: Schlafen. Essen. Trainieren. Wiederholen“, fasst Roy selbst zusammen.