Pushbikers x Ötztaler Radmarathon

GESCHAFFT. GLÜCKLICH. GEMEINSAM

Der Ötztaler Radmarathon 2026 ist vorbei.
Was davon bleibt, ist deutlich mehr als eine Finisher-Zeit.

227 Kilometer, über 5.000 Höhenmeter und vier Alpenpässe: Der Ötztaler Radmarathon gehört zu den großen Herausforderungen, die man sich auf dem Rennrad vornehmen kann.

Kann man es alleine schaffen? – ja. Aber ist es nicht weit mehr als ein Mythos und ein Rennen, wenn man nicht alleine ist? Über viele Monate hinweg haben wir uns auf dieses Wochenende vorbereitet. Gemeinsam. Bei Trainingsausfahrten, Pushbikers Community Rides und unzähligen Kilometern ist eine Gruppe zusammengewachsen, die Ende August gemeinsam nach Sölden gereist ist. Insgesamt waren rund 50 Pushbikers als Fahrerinnen und Fahrer, Supporter und Staff Teil unseres Ötztaler-Wochenendes. 35 von uns standen am Sonntagmorgen an der Startlinie.

Es geht los.

„Als wir gemeinsam unsere Startnummern abgeholt haben und dafür als geschlossene Gruppe in unseren Ötzi T-Shirts in die Freizeit Arena gekommen sind – in dem Moment habe ich erst so richtig realisiert, dass ich jetzt wirklich am Ötzi teilnehme.“

(Vincent)

Für alle war zu spüren, was dieses Projekt besonders gemacht hat. Natürlich hatte jede und jeder ein eigenes Ziel, eine eigene Strategie und Respekt vor dem, was und in den kommenden Stunden erwarten würde. Und doch ging es von Beginn an nicht nur um die eigene Zeit. Beim Ötztaler fährt jeder mit den eigenen Beinen – aber wir wollten diesen Tag gemeinsam erleben.

Nach dem Start in Sölden führt die Strecke hinunter ins Ötztal, bevor mit dem Kühtai die erste große Prüfung wartet. Es folgen Brenner und Jaufenpass, ehe mit dem Timmelsjoch der längste und vielleicht entscheidende Kampf des Tages begann. Dazwischen lagen unzählige kleine Geschichten: gute und schwierige Phasen, gegenseitige Motivation auf der Strecke, bekannte Gesichter an den Verpflegungspunkten und immer wieder Pushbikers-Trikots, die irgendwo vor oder hinter einem auftauchten.

Der härteste Moment

„Mein härtester Moment: Magenkrämpfe am Fuss des Jaufens. So musste ich Julian ziehen lassen und dann sogar für locker ne halbe Stunde am Straßenrand sitzen bleiben. Ehrlicherweise will und kann ich mir die das Abschließen des Ötzis danach nicht selbst zuschreiben – ich habe den Rest nur noch durch den Support und die Verpflegung unseres Teams und das Anfeuern der Zuschauer am Streckenrand geschafft. Die zweite Hälfte meines Ötzis war mehr Teamwork als Sololeistung. Das hat mich auch brutal gerührt.“

(Vincent)

„Ganz klar die Cutoff-Zeit am Jaufenpass. Franzi und ich haben uns auf den letzten fünf Kilometern des Anstiegs immer wieder gefragt, ob wir es noch rechtzeitig schaffen. Wir sind immer wieder aus dem Sattel gegangen und haben uns Stück für Stück an anderen Fahrern vorbeigearbeitet. Irgendwann wurde plötzlich die Sirene des Besenwagens vor uns hörbar. Aufgeben war keine Option. Niemand konnte uns sagen, ob wir den Kontrollpunkt bereits hinter uns gelassen haben, also mussten wir bis ganz nach oben durchziehen. Als wir dann endlich oben waren, war die Erleichterung einfach riesig und uns wurde bewusst, dass wir es gemeinsam schaffen werden.“

(Marie)

ÖTZTALER RADMARATHON. 31.08.2026.
Best Pushbikers / Männer
ANDREAS MEDER
07:23:43 - Platz 83 Männer, Platz 28 Altersklasse
Best Pushbikers / Frauen
LENA OSTLER
09:16:23 - Platz 45 Gesamt

Eine entscheidende Rolle: unser Support-Team. Am Tag vorher und am gesamten Rennag hinweg waren unsere Helfer:innen im Einsatz: in der Küche, entlang der Strecke, sie kümmerten sich um Verpflegung, Organisation und Motivation. Bei einem Rennen wie dem Ötztaler sind es oft kurze Momente, die einen wieder aufrichten: ein bekanntes Gesicht, ein Zuruf oder einfach das Wissen, dass am nächsten Supportpunkt jemand wartet.

Wer bereits im Ziel war, wartete auf die anderen. Es wurde mitgefiebert, angefeuert, umarmt, gefeiert.

„Für mich als Community Manager war genau das der stärkste Teil des gesamten Projekts: zu sehen, was entstehen kann, wenn Menschen über Monate gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Aus Trainingspartnern wurden Mitstreiter, aus einer organisatorischen Idee wurde ein gemeinsames Abenteuer und aus vielen individuellen Ötztaler-Geschichten wurde am Ende eine große Pushbikers-Geschichte.“

(Tom)

Photo

— Sebastian Roth

— Sportograf

— Privat

Soigneure & Soigneurinnen

— Pushbikers Crew 🙂

Back