Pushbikers 2022: Teil III

Drei gewinnt

Drei gewinnt

Die „Suche“ nach den richtigen Fahrern für die kommende Saison verläuft vielfältig. Es ist immer eine Freude, wenn Rennfahrer initiativ auf uns zukommen. So geschah es auch bei den drei zukünftigen Pushbikers, die wir euch hier vorstellen möchten. Es sind drei deutsche Fahrer im interessanten Mitt-Zwanziger-Alter, alle drei kommen aus dem Osten Deutschlands und für alle Drei bringt der Wechsel zu den Maloja Pushbikers einen ziemlichen Umbruch mit sich. Wir möchten Patrick Reißig, Paul Rudys und Philip Weber herzlich im Team willkommen heißen.

 

Patrick Reissig

Heimat: Leipzig I Jahrgang: 1994 I Größe: 1,71 m

Erst im U23 Bereich fing Patricks Interesse für den Radsport an – geprägt von der, wie er es beschreibt „early-2000er-Generation“, der er schon früh nacheiferte. Patrick ist ausgebildeter Lehrer und kommt vom Team SchnelleStelle zu den Pushbikers. Ein Quereinsteiger – aber einer, der es wissen will. Seine Top 10 Gesamtplatzierung in der Bundesliga 2021 quittiert ihm eine konstante und solide Saison 2021. Als Allrounder ist er in der Lage, bei flachen Etappen, aber auch bei hügeligen und bergigen Rennen gut abzuschneiden.

„Ich freue mich auf den Teamgeist, die professionelle Struktur und die frische Art auf den Radsport zu blicken. Die Pushbikers treffen den Zeitgeist, sind cool und erfolgreich – es war keine schwierige Entscheidung für mich“.

Magnus Cort Nielsen ist für ihn mit seiner Fahrweise ein Vorbild. Und am liebsten fährt Patrick seine Trainingsrunden im Muldental – das ist die Leipziger Variante des Höhenmeter Sammelns, denn in der Not frisst der Teufel Fliegen und die schmecken in diesem Falle gar nicht so schlecht wie er findet.

Willkommen bei den Pushbikers, Patrick!

Deutsche Strassenmeisterschaft 2020
Deutsche Strassenmeisterschaft 2020
Deutsche Strassenmeisterschaft 2020

Paul Rudys

Heimat: Cottbus I Jahrgang: 1998 I Größe: 1,75 m

Paul für 2017 bis 2020 für das LKT Team Brandenburg und im vergangenden Jahr für das Stevens Radteam Berlin. Als Puncher/ Bergfahrer kann er bisher in seiner Karriere z.B. auf den 4. Platz bei der U23 Deutschen Meisterschaft Berg 2020 verweisen und den 9. Platz bei Eschborn Frankfurt (UCI 1.2). Ohne einen guten Espresso am Morgen geht bei Paul nicht viel, wie er zugibt. Aber nichts lässt ihn so abschalten vom Alltag wie das Radfahren.

„Ich bin oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort – auch im Rennen. Und ich kenne bei Trainingsausfahrten  immer den kürzesten Weg nach Hause.“

Inspiration findet Paul in Architektur oder gestalteten städtischen Raum; er studiert Stadt- und Regionalplanung an der BTU Cottbus-Senftenberg. Sportlich gesehen ist eine Teilnahme an der Deutschland Tour sein großer Traum; für 2022 hat er sich vorgenommen, bei jedem Rennen 110 Prozent aus sich raus zu holen und mit dem Team eine gigantische und erfolgreiche Zeit zu verbrinden.

Wir freuen uns, dass du dabei bist, Paul!

 

Philip Weber

Heimat: Berlin I Jahrgang: 1998 I Größe: 1,93 m

Zum Radsport kam Philip kurioserweise durch eine Annonce in einer Lokalzeitung, in der ein Radverein vorgestellt wurde. Nach einem Probetraining fuhr er kurze Zeit später im Kindesalter bereits Anfängerrennen. Philip hat das gesamte Brandenburger Sportschulsystem durchlaufen, ab dem Alter von zwölf Jahren im Olympiastützpunkt Frankfurt/ Oder und bis zum Abitur am Olympiastützpunkt Cottbus. Er fuhr für das Bundesligateam LV Brandenburg, schaffte den Sprung in das LKT Team Brandenburg, wo er seine gesamte U23 Zeit verbrachte. 2021 fuhr er im Ked Stevens Radteam Berlin.

„Ich glaube, dass der Wechsel und das Verlassen der festen Muster mir helfen kann, nochmal einen Sprung zu machen.“

Zu den wichtigsten Momenten in seiner Karriere gehört der 6. Platz bei einer Etappe der diesjährigen Tour of Szekerland (UCI 2.2) sowie Platz 18 im GC. Erfahrungen hat Philip auch auf der Bahn aufzuweisen, nicht zuletzt durch Heiko Salzwedel als Trainer: Er wurde Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft Bahn im 1000 Meter Zeitfahren, ist bereits zweimal den UIV Cup beim Rotterdamer und Berliner Sechstagerennen gefahren sowie die Cottbuser Nächte.

Radfahren bedeutet für Philip auch Freiheit und hat ihm, wie er sagt, nicht nur Erfahrungen sammeln lassen, sondern auch viele Länder wie China, Amerika und nahezu ganz Europa bereisen lassen. Sein persönliches Renn-Ritual: immer erst den linken Socken anziehen. Seit 2019 ist Philip Student an der Hochschule Ansbach – und macht sich nun bei den Pushbikers weiter mit der bayerischen Kultur vertraut.

Willkommen im Team, Philip!

Photos |  Frontalvision/ Arne Mill I  privat  I Turul Romanei 2019 

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