philip

Weber

Team Road

Philip Weber

Wohnort: Berlin
Alter: 23
Größe: 1,93 m
Fahrer-Typ: Sprinter
Vorherige Teams: LKT Team Brandenburg, Ked Stevens Rad Team

Was hat Dich für eine Karriere im Radsport besonders motiviert?

Vor allem die tollen Teamkollegen haben oft für einen guten Spirit gesorgt, wodurch ich auch eine Menge Motivation gezogen habe. Aber auch das gesamte Sportschul-System hat mir dabei geholfen, eine starke Eigenmotivation zu entwickeln und voran zu kommen.

Wo fährst du am liebsten Rad?

In meiner Cottbuser Zeit bin ich am liebsten nach Schleife gefahren – ein kleiner Ort in Sachsen, bei Kennern der Radsportszene in Cottbus ein großer Begriff. Seit ich wieder in Berlin bin, fahre ich gerne nach Bad Saarow. Die schönsten Orte zum Radfahren sind für mich aber Mallorca und die Gegend rund um Milwaukee, die ich vor zwei Jahren im Rahmen einer Rennserie kennenlernen durfte.

Hast du ein persönliches Renn-Ritual?

Ich ziehe immer zuerst den linken Socken an.

Was bedeutet der Wechsel zu den Pushbikers für dich?

Es ist ein sehr großer Schritt. Ich verlasse das gesamte Umfeld und das System, in dem ich ausgebildet worden bin (als einer der letzten aktiven Radsportler, der alle Stufen des Brandenburger Pyramiden Sportschulsystems durchlaufen hat). Bei den Pushbikers habe ich auch das erste Mal internationale und anders aufgestellte Teamkollegen. Mit Bayern bin ich aber durch mein Studium an der Hochschule Ansbach bereits vertraut!

Welche Rolle spielt bei dir der Bahnradsport?

In meinem zweiten U23 Jahr kam Heiko Salzwedel als Trainer zum LKT Team Brandenburg, unter ihm bin ich zwei Jahre Bahn gefahren, wurde im 1000 Meter Zeitfahren u.a. Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft. Ich bin auch ein paar SixDays Nights gefahren sowie zweimal den UIV Cup in Rotterdam und Berlin. Insgesamt glaube ich, dass eine gewisse Bahnschulung auch für Straßenprofis sehr hilfreich ist.

Wichtigste Momente deiner bisherigen Radsport-Karriere

Der 6. Platz  einer Etappe bei der Tour of Szekerland; 2021 konnte ich drei Top 10 Platzierungen bei UCI Rennen erreichen. Auf der Bahn wurde ich Fünfter im 1000m Zeitfahren – das haben mir wenige und auch ich selbst mir kaum zugetraut.