Florenz Knauer Achter bei den Deutschen Straßenmeisterschaften

Bei den diesjährigen Deutschen Straßenmeisterschaften auf dem Sachsenring setzen die Maloja Pushbikers mit einer Top Ten Platzierung ein Ausrufezeichen. Nur wenige Runden vor Schluss positionierte sich Florenz Knauer nahezu optimal und erreichte im finalen Sprint den 8. Platz. Martin Gluth von den Maloja Pushbikers MTB fuhr auf Platz 12.

Insgesamt 48 Mal galt es für die deutschen Straßenprofis, den 3 Kilometer langen Rundkurs mit anspruchsvollen 2.000 Höhenmetern zu absolvieren. Im direkten Austausch mit deutschen Fahrern der Pro Tour Teams Bora Hans Grohe, Sunweb, Lotto Soudal oder CCC galt für die Maloja Pushbikers eine eher defensive, aber aufmerksame Renntaktik. In der ersten Hälfte des 168 Kilometer langen Rennens gab es immer wieder Ausreißversuche einzelner Fahrer, doch insbesondere das Bora Hans Grohe Team kontrollierte das Renngeschehen auf dem breiten Rennkurs.

Zur Hälfte des Rennens setzte heftiger Regen ein und liess die Strecke nass und rutschig werden. Pushbiker Yannik Achterberg, der den Sachsenring vom 24 Stunden Rennen des vergangenen Jahres gut kennt, kam wegen eines Sturzes vor ihm zu Fall und musste das Rennen verletzungsbedingt beenden.

„Ich selbst habe mir die Konkurrenz genau angesehen“, sagt Florenz Knauer. Nachdem er den Großteil des Rennens im hinteren Drittel verbrachte, orientierte sich der 31-Jährige in den letzten drei Runden nach vorne. Zunächst suchte er sich das Rad des späteren Siegers Marcel Meisen aus, welches er wegen eines Krampfes jedoch nicht bis zum Schluss halten konnte. In der letzten Runde fuhr er im Zug des Bora Hans Grohe Teams hinter Pascal Ackermann. Als diese Konstellation vom Pro Continental Team Alpecin-Fenix von hinten überrollt wurde, hieß es „Feuer frei“, so Knauer. Am Ende konnte er als Achter im Sprint über die Ziellinie fahren. „Ich freue mich sehr über das Ergebnis. Vor allem, weil meine Vorbereitung hätte besser verlaufen können und mir die Rennen gefehlt haben. Endlich wieder am Start stehen zu können mit meinen Teamkollegen war ein super Gefühl.“

Nachdem Stuttgart als ursprünglicher Ausrichter der Deutschen Straßenmeisterschaft aufgrund der Corona Pandemie abgesagt hatte, entschied sich der Bund Deutscher Radsport für den Sachsenring als Austrageort. „Sicherlich war es ein wichtiges Zeichen, diese Meisterschaft stattfinden zu lassen“, so Rupert Hödlmoser, „auch für unsere Jungs war die Teilnahme wichtig und sehr motivierend. Eine Top Ten Platzierung hatten wir angestrebt, für Florenz hätte es am Ende noch besser laufen können im Sprint, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Auftreten des Teams“.

 

Ergebnis der Deutschen Straßenmeisterschaft:

  1. Marcel Meisen (Team Alpecin – Fenix)
    2. Pascal Ackermann (BORA – hansgrohe)
    3. Alexander Krieger (Team Alpecin – Fenix)
    4. Georg Zimmermann (CCC Team)
    5. Marius Mayrhofer (Development Team Sunweb)
    6. Lucas Carstensen (Bike AID)
    7. Roger Kluge (Lotto Soudal)
    8. Florenz Knauer (Maloja Pushbikers)
    9. Linus Rosner (rad-net ROSE Team)
    10. Maurice Ballerstedt (Team Jumbo-Visma Development)
    11. Joshua Huppertz (Team Lotto – Kern Haus)
    12. Martin Gluth (Maloja Pushbikers MTB)

 

 

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Photos: Mario Stiehl, Urs Golling

 

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