Das Projekt: 24 Stunden Gravel Rekordversuch

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24 Stunden auf dem Gravel Bike. 600 km. So der Plan von Leon Echtermann für seine neue Challenge. Ein inoffizieller Weltrekord. Wir haben ihn im Rahmen unseres Pushbikers Sommer Festes möglichst gut dabei unterstützt. Die 25,8 km lange Strecke wurde vorher gewählt und führte jede Runde einmal am Pushbikers Shop vorbei. Und so startete Leon um 12 Uhr am 25. Juli, drehte Runde um Runde, immer begleitet von mindestens einer Person, in Nacht und Dunkelheit sogar von bis zu 4 Freunden. Seine Challenge wurde auch zu unserer Challenge, sein Versuch ein Zusammenkommen der Community, Freunde und Familie. Nicht zuletzt darauf sind wir stolz. Und wir ziehen unseren Hut vor Leons Idee, Durchsetzungskraft und seiner Leistung.

Der 24 Stunden Gravel Rekordversuch. Ein besonderer Tag, hier zusammengefasst.

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Zum Überblick. Die Daten

 

Gesamtzeit: 18:30 Stunden

Reine Fahrzeit: 16:25 Stunden

Distanz: 475 km

Durchschnittsgeschwindigkeit während der Fahrt: 29 km/h

Durchschnittsleistung: 213 Watt

Durchschnittspuls: 133

Verbrannte Kalorien: ca. 11.000

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Wie es lief 

Das Tempo war von Anfang an gut und ich fühlte mich super. Die ersten Stunden bis zum Einbruch der Dunkelheit liefen ohne Probleme. Ich fuhr tagsüber bewusst ein wenig schneller, da ich ahnt, dass es in der Nacht wichtig wird, langsamer zu machen, um sich besser konzentrieren zu können. Und um gegen die ohnehin eintretende Müdigkeit anzukämpfen.

Ich machte ca. alle 100 Kilometer eine kleinere Pause, um mich mit fester Nahrung zu verpflegen und meine Trikot Taschen wieder mit Riegeln zu füllen.

Mit Einbruch der Dunkelheit lief es noch immer überraschend gut: Ich hatte keine Anzeichen von größerer Ermüdung oder muskulären Problemen. Auch der Kopf war noch immer frisch. Die Sicht war kein Problem, der Wald war hell erleuchtet, das Material und sogar das Wetter spielten mit. Das Tempo wurde wie geplant ein wenig reduziert und die kurzen Pausen wurden häufiger. Bis 5 Uhr morgens machte ich mir gar keine Sorgen, dass ich es nicht schaffen würde, da sich noch immer alles gut angefühlt hatte.

Gegen 5:30, pünktlich zum Sonnenaufgang, bekam ich plötzlich starke muskuläre Schmerzen in beiden Waden, nachdem ich die kurze Abfahrt im Trail gefahren war. Zurück am Pushbikers Shop legte ich eine weitere Pause ein. Aber das Aufstehen war plötzlich extrem schmerzhaft und ans Fahren war nicht mehr zu denken. Obwohl unser Physio versuchte, mir die Beine zu lockern, half dies leider nichts auf Dauer. Den Versuch, kurz darauf weiterzufahren, musst ich nach wenigen Kilometern bereits wieder aufgeben:Treten unmöglich.

Die Hoffnung, noch einmal weiterfahren zu können und wenigstens ein paar mehr Kilometer zu schaffen, starb zuletzt, als ich nach einem kurzen Schlaf während des morgendlichen Regens noch immer nicht richtig auftreten konnte.

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Fazit

Auch wenn ich mein ursprüngliches Ziel, ganze 24 Stunden zu fahren, nach 18 Stunden begraben musste, war das Ganze eine tiefreichende Erfahrung für mich – und (man glaub es kaum) auch mit sehr viel Spass und Freude verbunden. Ich bin enttäuscht, aber: Wenn man etwas mit Leidenschaft tut, hat man bereits gewonnen! Und ich denke, ich werde es nächstes Jahr noch einmal probieren.

Euer LEON.

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Großer Dank geht an alle, die uns in der Vorbereitung und der Durchführung des Events unterstützt haben. An unsere Pushbikers Mitarbeiter Maxi, Hannes, Sepp, Basti und natürlich an die zahlreichen Freunde, die Leon auf seiner Fahrt die vielen vielen Stunden hindurch begleitet haben.

Besonders erwähnt sei der Dank an Sigma Sport für die tatkräftige Unterstützung sowie Powerbar und Maloja.

Photos I Urs Golling Photography

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