„Team Roll“. Es geht weiter
Lang ersehnt, endlich wieder möglich: Rennen fahren gehört einfach dazu. Die Spannung davor, der Kampf im Rennen, die Freude danach.

Die Pushbikers wieder auf der Strasse. Mit Startnummer am Rad

Unser erster Wettkampf seit der Tour of Rhodos im März. Noch kein reguläres Rennen, aber ein spannendes und forderndes Format. „Österreich dreht am Rad“ hiess es für unsere Pushbikers Leon, Mikà, Yannick, Corey und Laurin. Mehrere Tage lang trafen im Nachbarland Spitzen- und Breitensport aufeinander, die Pushbikers nahmen an einem Einzelzeitfahren teil und an drei „Königsetappen“, die es wahrlich in sich hatten: Glocknerstraße von Heiligenblut zum Hochtor, Kitzbüheler Horn und von Sölden zur Bergstation am Rettenbachferner.

Das Einzelzeitfahren – eine Hitzeschlacht. Und ein Erfolg für Leon Echtermann: Die schnellste Zeit bei den 3,9 Kilometer mit 100 Höhenmetern erzielte zwar der ehemalige Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle – aber 10 Sekunden hinter ihm kam Leon ins Ziel.

Die Berge – eine Herausforderung. Der Wiedereinstieg in das, was man so vermisst hatte: Extrembedingungen im Hochgebirge. 2850 Höhenmeter an drei Tagen bei nur 26,9 Kilometern. Mit den besten österreichischen Bergfahrern wurde die sogenannte „Hart & Härter Challenge“ zu sportlichem Ernst für unsere Pushbikers. Der Gesamtsieg ging an Riccardo Zoidl, Yannick Achterberg wurde zwei Mal Zwölfter – „endlich können wir uns wieder mit Anderen messen, auch wenn die Ergebnisse Luft nach oben lassen“.

Die Maloja Pushbikers Fem. Mit Fem Style zum Deutschen Meistertitel

Wenn der erste Renneinsatz gleich eine nationale Meisterschaft ist, kann die Anspannung schon hoch sein. Wir gratulieren Hannah Buch zum Sieg bei der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft der U19!

„Als absehbar war, dass das erste Rennen höchstwahrscheinlich ein Zeitfahren sein wird, habe ich mich im Training aufs Einzelzeitfahren konzentriert und konnte mich so sehr spezifisch auf die Deutsche Meisterschaft vorbereiten. Da das letzte Straßenrennen bereits neun Monate zurücklag, war es im Vorfeld sehr schwer, sich ein Ergebnisziel zu setzen. Ich wusste aber, dass ich mich über die letzten Monate deutlich verbessert habe. Deshalb habe ich mich ganz auf mich konzentriert und habe auch im Rennen keinerlei Zwischenergebnisse hören wollen – mein Ziel war, alles aus mir rauszuholen. “ Und das tat sie auf der 10,4 Kilometer lange Wendepunktstrecke in Hannover-Langenhagen und blieb als einzige von insgesamt 40 Starterinnen unter der 16-Minuten-Marke, trotz Gegenwind von teilweise  60 Stundenkilometern.

Wir freuen uns, wenn es für unsere zwei Frauen Sofie und Betti sowie für die fünf Juniorinnen Hannah und Hanna, Marla, Sarah und Sarah wieder los geht bei Straßen- und Bundesligarennen, auf der Bahn und bei Marathons.

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Photos I Expa Pictures, privat I

 

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