Savoir vivre – bei der Tour de Savoie Mont Blanc

 

Das erste Mal waren die Maloja Pushbikers bei der Tour de Savoie Mont Blanc. Vier Etappen auf legendären Straßen Frankreichs: zum Beispiel der Col de la Madeleine (1993m), bei der Tour de France quasi Dauergast und zuletzt 2013 auf dem Programm, eingestuft als hors catégorie. Col de la Croix de Fer mit seinen 2067 Metern stand bisher 18 Mal im Programm der Tour. Und nicht zuletzt Lacets de Montvernier, wohl eine der schönsten Strecken im Profiradsport, die sich in die Felsen oberhalb des Maurienne Tals bis Montvernier hinaufwindet wie ein Schnürsenkel. Es war klar: diese Rundfahrt ist nicht nur wegen ihrer Route ein richtiges Spektakel, sie war auch mit hochklassiger Konkurrenz besetzt.

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„Das Rennen, die Atmosphäre – wir hatten teilweise Gänsehaut. Das ganze Team war stark. Für Fahrer und Betreuer die schönste Rundfahrt, die sie je gefahren sind.“

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„Ich habe mich mit jedem Tag besser gefühlt, nachdem der erste Tag leider nicht optimal gelaufen war und das Gesamtklassement damit für mich außer Reichweite. Aber: Ich bin auf Etappenjagd gegangen, bei einer Etappe konnte ich als Siebter ins Ziel kommen. Am letzten Tag habe ich alles riskiert für den Sieg, aber am finalen Berg hat es nicht ganz gereicht. Die Erschöpfung danach war erstmal groß, aber auch die Freude über das Trikot des kämpferischsten Fahrers.

Mein Trikot, das Sprinttrikot für Jodok und Hans-Jörg Leopolds 8. Rang im Gesamtklassement sind eine gute Ausbeute und zeigen, dass der Weg Richtung Österreich Rundfahrt stimmt.“ (Johannes Schinnagel)

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„Ich habe vorher gewusst, dass die Form stimmt und wollte schon etwas erreichen. Allerdings war mir auch klar das es für eine Top-Platzierung in der Gesamtwertung nicht reichen wird, da mir das Profil der Rundfahrt mit den extrem langen Anstiegen nicht entgegen kommt, und die richtigen Bergfahrer da einfach stärker sind. Deswegen dachte ich mir: Angriff ist die beste Verteidigung! Am zweiten Tag habe ich es gleich einmal in der Spitzengruppe versucht und konnte mir die Bergwertung am Col de la Madeleine sichern, plus wichtige Punkte bei den Zwischensprints.

Auf den drei folgenden Etappen war es mein Ziel, das Sprinttrikot  – bestehend aus Berg- und Sprintwertungen – zu sichern. Dank einer starken Teamleistung auf der letzten Etappe konnte ich die erste Sprintwertung gewinnen und somit hatte ich das Trikot sicher, solange ich im Zeitlimit ins Ziel kam. Ein Defekt am ersten Anstieg des Tages machte das Ganze nicht leichter, ich konnte nicht mehr zum dezimierten Hauptfeld aufschließen und musst so mehr oder weniger die ganze Etappe alleine fahren.

Nach 4500 Höhenmeter und 135km war ich unendlich froh, im Ziel angekommen zu sein und bei der Siegerehrung das Trikot überreicht zu bekommen. “ (Jodok Salzmann)

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Fotografie: Urs Golling

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