8bar Crit – Vollgas, Spaß haben, Podium inklusive

 

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Freitagabend. Die letzte E-Mail abgeschickt und nach der Arbeit direkt ins Auto gesprungen – um 19 Uhr war schließlich Treffpunkt in München – ging es für uns (wie schon so oft) nach Berlin. Zeitgleich an der Uni Hamburg. Die letzten Vorbereitungen für die Mathe-Lehrveranstaltung am Montag abgeschlossen sprang Marion motiviert in den ICE.
Endlich FEM-Wochenende, endlich wieder Vollgas im Kreis fahren!

 

Das 8bar Crit stand an, dieses Mal mit einem komplett neuen Format – 2 Tage, 3 Rennen. Neben dem klassischen 8bar Crit gab es dieses Jahr ein Zeitfahren und ein Punktefahren. Der Blick auf die Starterliste der Frauen ließ uns kurz innehalten: neben den üblichen Verdächtigen waren ein paar top Red Hook Crit-Fahrerinnen gemeldet und uns war schnell klar, dass keine von uns alleine eine Chance gegen diese Konkurrenz hatte – nicht allein, aber gemeinsam! Das Dreamteam-Teamwork war gefragt, unsere Spezialität, um ehrlich zu sein.

 

Nachdem beim Zeitfahren die Startplätze ausgefahren und erste Punkte für die Gesamtwertung geholt wurden, ging es beim Punktefahren gleich richtig zur Sache. Sofie konnte sich absetzen, während das Team das Feld zusammen hielt, und gewann so das erste richtige Rennen. Mit den Punkten aus Zeitfahren und Punktefahren waren wir damit nach Tag eins auf Platz zwei, sowohl in der Team- als auch der Einzelwertung.

Von der Ziellinie ging’s dann direkt weiter zum nächsten Highlight: Marion’s Vortrag auf der VELO über das Transcontinental Race im vergangenen Jahr. Eine tolle Möglichkeit für jeden Insider Tipps und Tricks für Langdistanz Radrennen zu bekommen. Und wer danach noch Zweifel hatte, ob er es selbst nicht einmal probieren sollte, war spätestens bei den Bildern überzeugt.

Einen so erfolgreichen Tag mussten wir natürlich feiern und wo ginge das besser als mit Pizza und Aperol Spritz in der L’Osteria.

 

 

Sonntagmorgen. Es wäre kein Fem Wochenende ohne unsere legendären Picknicks oder Brotzeiten. Egal wo – egal wann. Denn neben Rad und Trikot steht auf der Packliste immer auch Essen. Jeder bringt von zuhause was mit und schon sind wir für das Wochenende versorgt.
Unser Sonntagsfrühstück fand mal wieder am Boden zwischen den Schlafsäcken und Isomatten statt. Dort wurde auch die Taktik für Tag zwei besprochen. Wie können wir den Platz halten oder vielleicht sogar noch auf Platz eins verbessern?

Fest stand, dass “Wegfahren” unsere einzige Chance war, die sprintstarke Konkurrenz noch einmal zu besiegen. Wie sich im Rennen dann herausstellte, war das aber wesentlich schwieriger als am Vortag, da alle die Lotus farbenen Trikots auf dem Schirm hatten. Trotz vielen Versuchen haben wir es nicht geschafft, dass sich eine von uns absetzt. Die Teamtaktik ging nicht auf, wir gaben trotzdem Vollgas bis zum Schluss, denn wer bremst verliert und so holten wir trotzdem wertvolle Punkte für die Teamwertung.

 

 

Mit Schampus geduscht ging es dann wieder zurück. Für Marion nach Hamburg und für den Rest der Crew nach Bayern. Ankunft 3:15 Uhr in der Früh Zuhause im Bett. 3 Stunden Schlaf mussten reichen, bevor um 7:00 Uhr die ersten E-Mails auf Arbeit wieder beantwortet werden bzw. die Mathestudenten in Hamburg unterrichtet werden wollten …und am Abend stand auch schon wieder die nächste Radausfahrt an.

 

Weiter geht es in den nächsten Wochen mit Marions Heimrennen, dem Waterkant-Crit in Hamburg und Ende Mai dem Fixed Nations Cup in Dijon, Frankreich.

 

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Text: Maloja Pushbikers Fem   I   Fotos: Joshua Meissner

 

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