Belgrade – Banjaluka. Let`s go east!

 

Skurille Hotels, Huhn mit Reis und Krautsalat, das Bergtrikot für Johannes Schinnagel am ersten und zweiten Renntag und ein dritter Platz in der Team-Geamtwertung. Sportlich wie auch kulturell gabe es einiges zu erleben bei der UCI 2.1 Rundfahrt Belgrade Banjaluka für unsere siehen Maloja Pushbikers und die Betreuer. Ein Bericht von Lukas Schlemmer.

 

_____________________________________________

 

_____________________________________________

 

Nachdem wir uns durch den Nachmittagsverkehr in Belgrad durchgekämpft hatten parkten wir unsere Autos gegenüber vom Hotel am Gehsteig, den Parkplätze sind im Zentrum von Belgrad Mangelware. Aber: wir waren angekommen! Es konnte los gehen…

 

Tag 1

Nach 3 Stunden Kampf um die Gruppe des Tages konnten sich schlussendlich 5 Fahrer absetzen. Diese konnten ihren Vorsprung bis zum letzten Berg behaupten, wurden dann aber vom Feld gestellt. Danach versuchten wir wieder die Kontrolle zu übernehmen und das Finale so hart wie möglich zu gestalten. Johannes sicherte sich dabei das Bergtrikot. Drei Kilometer später sprintete Jodok dann in einem chaotischen Sprint auf den 5. Platz.
Bei der Anfahrt zum Berg stürzte unser Valentin, alias Mullet, und verstauchte sich die Hand, sodass er am nächsten Tag aus Sicherheitsgründen nicht mehr an den Start ging.

Am Abend gab es für das serbische Organisationsteam ein traditionelles Abendessen mit viel zu lauter Trompetenmusik im Speisesaal. Es wurde getanzt, getrunken, gegessen und geraucht. Für uns Fahrer stand zum Großteil Huhn, Reis, Krautsalat und Wasser auf dem Speiseplan.

 

Tag 2

Wieder das gleiche Spiel. Es konnte sich auf den ersten 3h keine Gruppe entscheidend lösen. Jeder fuhr gegen jeden. Unsere Gegner fürs Bergtrikot waren heute die Kolumbianer. Dieses Duell konnten wir für uns entscheiden und so vertidigte Johannes das Bergtrikot auch an diesem Tag. Der Kolumbianer, welcher am meisten Punkte in der Bergwertung hatte, ist übrigens der amtierende Kolumbianische-Meister. Also sicher kein Schlechter bei der Konkurrenz im eigenen Land. Am Ende setzten wir alles auf Sprint. Daniel konnte Jodok perfekt absetzen auf der Zielgeraden, so dass er auf den 5. Etappenplatz spurten konnte.

Tag 3

Mit dem Rad ging es vom nie fertig gewordenen Wellness-Hotel (!)  zum Start. Die  Zimmer-Standards  sind hier etwas anders, als wir es bei uns gewohnt sind. Gewöhnungsbedürftig oder sogar etwas skurill war auch der Weg zum Speisesaal, der durch das Wartezimmer und vorbei an Behandlungsräumen führte – denn der erste und zweite Stock des Hotels wurde als Krankenhaus genutzt.

Am dritten Tag konnten sich gleich nach dem Start 3 Fahrer absetzen und wir fuhren bei herrlichem Wetter auf durchwegs guten Straßen durch Bosnien und Herzegowina. Ein ziemlich entspannter Tag. Dafür war das Finale wieder umso hektischer. Jodok wurde zwei Mal von einem Sturz ausgebremst, wir konnten ihn aber immer wieder in die erste Gruppe zurückbringen. Daniel hatte mehr Glück und fuhr auf den 5. Etappenplatz.

Tag 4

Das Rennen startete gemütlich mit neutralisierten Runden, als jedoch als die Startflagge gehoben wurde ging es voll zur Sache. Unser Plan war es , bis zur ersten Bergwertung nach 40km eine Spitzengruppe rauszulassen, um so das Bergtrikot erneut zu gewinnen. Doch da spielten die anderen nicht mit: So nahmen die Kolumbianer 5km vor der Bergwertung das Heft in die Hand. Nach einer schmalen Ortsdurchfahrt ging es knapp einen Kilometer bergauf, den wir im von unten bis oben im Sprint bewältigten. Leider hatten wir das Nachsehen gegen den Kolumbianischen-Landesmeister, der sich damit das Bergtrikot sicherte. Doch der Blick zurück gab uns neue Hoffnung. Das Feld war total zersplittert. Ich verlängerte gleich und Johannes und Stefan taten es gleich. So kam es wie es kommen musste. Das Feld teilte sich in 3 Gruppen. Wir blickten uns um und stellten fest: „Der Gelbe“ fehlt. Leider wurde Felix von gleich 2 Defekten ausgebremst und fehlte uns als Tempobolzer auf den letzten 100 flachen Kilometern. Schlussendlich lieferten wir uns mit der Mannschaft des Gesamt-Führenden ein Verfolgungsrennen bis auf die Schlussrunden in Banjaluka, bis die Fahrer schließlich resignierten.
Im Sprint aus rund 50 Fahrern erreichte Daniel den 4. Platz und Jodok konnte mit Platz 16. auf der Etappe fünf Plätze gutmachen und beendete die Rundfahrt auf dem 6. Gesamtrang.

Unsere starke Mannschaftsleistung spiegelte sich auch in der Teamwertung wieder, wo wir den 3. Platz belegten.

Auch wenn wir das Bergtrikot verloren haben, war es trotzdem eine erfolgreiche Rundfahrt und top motiviert für die nächsten Rennen ging es ab nach Hause.

Euer
LUKAS

 

_____________________________________________

_____________________________________________

 

 

 

 

Kommentare
Share
Anne

HOME
NEUES
ÜBER UNS
BAHN
STRASSE
SHOP
PRESSE
PARTNER