Das erste Trainingslager – und die „haarigen“ Nachwirkungen

 

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Er ist einer der drei ganz jungen Fahrer in den Maloja Pushbikers Reihen 2019: Valentin Götzinger aus Weinitzen in der Steiermark. Und obwohl er Neuzugang ist, kennen ihn schon viele. Denn Valentin ist „so beschäftigt mit dem Radfahren, dass er jahrelang alle seine Friseurtermine verpasste“, wie Daniel Auer es scherzhaft formulierte. Seine Haare sind Valentins Markenzeichen – hier erzählt er vom Trainingslager und seiner neuen Frisur.

 

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Nach einer starken Teamleistung beim GP Izola, die am Ende leider nicht mit dem gewünschten Podium endete, starteten wir mit umso größerer Motivation in unser gemeinsames Teamtrainingslager in Porec, Istrien. Bei Sonnenschein und milden Temperaturen konnten wir im März schon ohne Thermojacken und eingefrorene Zehen viele Kilometer sammeln. Um uns einen „Feinschliff“ zu verpassen, fuhren wir am Tag nach dem Ruhetag gemeinsam ins Mirnatal, einer 30km langen, fast ganz flachen und kurvenarmen Hauptstraße entlang der Mirna. Wir teilten uns in Sprinter, Bergfahrer und Rouleure auf. Die Sprinter Daniel, Lukas und ich blieben im Tal und fuhren zuerst 10mal 10 Sekunden mit ein paar Minuten Pause dazwischen und danach noch ein paar 5 Minuten Intervalle an der Schwelle, jeweils mit Zielsprint. Währenddessen machten sich die Bergfahrer Yannik und Leo an den Anstiege, die an beiden Seiten des Tales in die Höhe ragen. Die Rouleure Stefan, Kilian und Felix absolvierten ihre Intervalle im Tal. Die restlichen Trainingstage verbrachten wir beim gemeinsamen Grundlagentraining.

 

 

Am Ruhetag bekamen wir Besuch vom Fotografen Andreas Jacob, Pushbiker Hannes und Powerbars Marketing Manager Claus Remmert und nutzten die Gelegenheit für ein paar Fotoshootings im neuen #redmonk Jersey. Und ein paar von uns – ausgestattet im Vintage Kit und mit alten Rädern – machten sich auf die Suche nach guten Locations, um Bilder für die neue Powerbar Kampagne zu knipsen. Nach ein paar Stunden Spaß, Sonne und coolen Retrofeeling hatten wir geniale Bilder im Kasten. Schaut selbst.

 

 

Dann hieß es wieder „back to the future“ und ein weiteres Highlight des Tages lag vor uns. Alles hatte mit einem einfachen “Ja passt!“ beim Teamtreffen im Februar begonnen, als Jodok mich gefragt hatte, ob er mir einen Fokuhila schneiden dürfte… jetzt war es an der Zeit meine von bayrischem Bier motivierten Worte in die Tat umzusetzen. Während ich draußen meine Fuji Maschine putzte versammelten sich meine Teamkollegen bewaffnet mit Schere und Rasierer vor meinem Hotelzimmer und warteten gespannt auf meine Ankunft. Als ich fertig war, wusste ich, was mich gleich erwartet und mit einer großen Portion Mut und meinem Handy in der Hand, das mir mit „Eye of the tiger“ von survivor zusätzliche Motivation gab, stieg ich dann in den Lift. Keine 2 Minuten später saß ich auf einem Sessel am Balkon und sah meine langen Locken zu Boden fallen, begleitet von nervösem Gelächter. Nachdem die Prozedur beendet war wagte ich – das Schlimmste erwartend – einen Blick in den Badezimmerspiegel zu werfen… doch der Fokuhila ist sehr gut gelungen und wird auch weiterhin mein Haupt schmücken!

Alles in Allem hat das Trainingslager auch abseits des Trainings sehr viel Spaß gemacht und unser Teamspirit ist großartig. Für mich als „1. Jährigen“ ist es eine große Ehre, ein Teil dieser Mannschaft zu sein, von unseren Top Fahrern zu lernen und sie zu unterstützen. Gemeinsam können wir Großes erreichen!

Euer

VALENTIN

 

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