Schön spontan oder spontan schön?

 

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„ITALIEN & RADSPORT GEHÖREN EINFACH ZUSAMMEN“, schreibt die L`Osteria Filiale in Pasching als Einleitung. Stimmt! Unsere WSA Pushbikers sind im Rahmen der Österreich Rundfahrt ganz in der Nähe – und so verlosen wir gemeinsam mit der Paschinger Filiale eine Fahrt im Pushbikers Teamauto und ein anschließendes Essen im Restaurant. Der Gewinner: Adrian! An dieser Stelle schreibt er über seine ganz persönliche Pushbikers- L`Osteria – ÖsterreichRundfahrt- Experience.

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Es ist Mittwochnachmittag und ich sitze nach einem langen Arbeitstag, mal kurz zum Entspannen, mit dem Smartphone in der Hand auf dem Sofa. Lese bei Facebook etwas von einem Gewinnspiel der L`Osteria Pasching. Zu gewinnen ist ein Tag im Begleitfahrzeug der WSA Pushbikers bei der Österreich Rundfahrt, mit anschließendem Abendessen im besagten Restaurant.

Kommentiert, mitgemacht, vergessen.

Es ist Donnerstag, als der langweilige Arbeitsalltag vom Facebook Messenger unterbrochen wird: „Hallo Adrian, du hast gewonnen. Du und deine Begleitperson seit Samstag bei der Österreich Rundfahrt dabei! Bitte meldet euch bei den Pushbikers!!!“

Oh, und jetzt? Na ja, GEWONNEN ist gewonnen. Da gibt es kein Zurück mehr.

 

Ein Tag Vorbereitung ist sportlich, zumal Google Maps mir gerade unmissverständlich klar gemacht hat, dass es 850 Kilometer bis zum Startort der Etappe sind.

Begleitet von unseren vielen motorisierten Freunden, mit gelben Nummernschildern, schaffen wir es nach nur 10 Stunden Fahrt im schönen Scheibbs anzukommen. Pünktlich erreiche ich den vereinbarten Treffpunkt und werde schon von weitem, von Carlo (der treueste Pushbiker und Campingmobil) und einem regen Treiben des Teams empfangen.
Hannes, mein persönlicher Pushbikers-Reiseleiter, begrüßt mich und stellt mir das Team vor. Bevor ich die ersten Eindrücke sacken lassen kann, schnappen wir uns zwei Teamräder vom Begleitfahrzeug und rollen entspannt zum Marktplatz, wo die Teampräsentation im vollen Gange ist.

Hannes ist optisch ein typischer Maloja Pushbiker. Groß, schlank, Bart und Basecap. Wir quatschen natürlich über Radsport und Material und vergessen etwas die Präsentation auf der großen Showbühne. Schnell zurück auf unseren geborgten Fuji Bikes, mit der feinen Sram E-Tap und ab mit den Hobeln aufs Dach, des wohl optisch coolsten Teamwagens des Pelotons. Fahrer des Begleitfahrzeugs ist Christoph, sportlicher Leiter und erfahrener Mann, der schon lange den österreichischen Radsport unterstützt.

 

 

 

Nach einer längeren Diskussion mit einem Polizisten, dürfen wir tatsächlich auf die Strecke, um uns hinter den Rennfahrern in die Schlange der Begleitfahrzeuge einzureihen. „Das ist hier eher ein Autorennen“, denke ich mir gerade so, vor dem nächsten links überholten Begleitfahrzeug. Irgendwie schaffen wir es auch noch, wild hupend, dieses Fahrzeug ohne Lackschäden zu passieren und schon haben wir unseren vorgesehenen Platz in der Caravaner eingenommen.
Es sind jetzt drei Minuten vergangen und mein Deo hat schon seinen Dienst quittiert.

Die für österreichische Verhältnisse flache Etappe über 165 Kilometer verläuft sonst eher ruhig und unspektakulär und wird nur durch zwei Verpflegungsannahmen eines Pushbikers an unserem Begleitfahrzeug aufregender… Für weitere nasse Stellen unter den Achseln reicht so eine Übergabe allemal, da das Fahrzeug dafür schnellst möglich nach vorne hinter die Tourleitung fahren darf.

Die Zeit im Teamwagen konnte dabei bestens genutzt werden, um sich kennen zu lernen und Fach zu simpeln. Nach einer, für die WSA Pushbikers defektfreien Etappe und einem grandiosen Sprintsieg von Giovanni Viscontix aus einer Fluchtgruppe, endet für mich das Abenteuer Österreich Rundfahrt schon fast.

In Zielnähe beginnt das gleiche Treiben wie vor der Etappe.
Räder werden verstaut, Material verpackt und Carlo auf den Rückweg vorbereitet.

Errol, der ebenfalls bärtige, Cowboyhut tragende Mechaniker, kommt auf mich zu und überreicht mir alles, was man so als Trophäenjäger von einer Rundfahrt gebrauchen kann.
Vielen Dank dafür.

 

 

 

Nach dem ich mich von den müden, aber glücklichen Fahrern (haben einen richtig guten Job gemacht) verabschiedet habe, konnten wir noch gemeinsam mit dem Team einen tollen Nachmittag in der L`Osteria in Pasching verbringen.

Bei Pizza, Espresso und Co., ging das Fachsimpeln in die Endphase, wobei die Damen am Tisch halfen uns in die fade Welt der Realität zurück zu bringen (dafür liebe ich sie).
Was bleibt mir, nach einer entspannten Nacht im Hotel und einer deutlich kürzeren Rückfahrt, am nächsten Tag, noch zu sagen?

Ich bin glücklich diese Erfahrung gemacht zu haben.
Ich freuen mich, so viele neue Menschen und Charaktere kennengelernt zu haben
und ich finde es unglaublich, dass meine Frau den Wahnsinn mitgemacht hat.

Ich konnte ein bisschen Pushbikers Luft schnuppern und muss sagen, das ist schon eine sympatische, entspannte und tolle Truppe.

Ich denke, dass ich viele positiven Eindrücke mit in unsere Just for the Glory Arbeit einfließen lassen kann.

Vielen Dank an das gesamte Team und für deine entspannte Reiseleitung, Hannes.

 

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Text:   Adrian Kalk

Fotos:   WSA Pushbikers   /   Andreas Mittag   /   Urs Golling

 

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Anne

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